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Wandbeläge und Deckenbeläge im Holzhaus

Wandbeläge und Deckenbeläge sorgen in der Planungsphase oft für Fragezeichen. Decken, Wände und Türen spielen jedoch eine große Rolle bei der Einrichtung. Schon eine einzige Wandfarbe hat einen großen Einfluss auf das Ambiente und die Ästhetik der Räume. Lesen Sie hier unsere Expertentipps zur Gestaltung von Wand- und Deckenbelägen im Holzhaus.

Wandbeläge im Holzhaus: Wie soll Ihre Wand aussehen?

In Ihrem Haus sollen Sie sich wohlfühlen. Damit Ihr Wohnraum harmonisch wird, ist auch die Wahl des Wandbelags entscheidend. Heutzutage gibt es viele verschiedene Optionen, die jeweils ihre eigenen Vorteile und Qualitäten besitzen. Wir beleuchten eine Auswahl der aktuellen Trends im Folgenden.

Tapete.

Denken Sie bei Tapeten nicht an die quietsch-bunten Motive der 70er-Jahre! Mittlerweile bieten Tapeten eine nahezu unbegrenzte Vielfalt an Designs und Mustern. Vor allem Tapeten mit feinen Strukturen und neutralen Farben erfreuen sich aktuell großer Beliebtheit. Dank der großen Auswahl können Sie mit Tapeten farbige Akzente setzen und diese als Fokuspunkt in einem Raum verwenden. Oder nutzen Sie Tapeten über große Flächen hinweg, um dem Raum eine besondere Stimmung zu verleihen. Speziell im Trend liegen Tapeten mit natürlichen Motiven, die organische Formen aufgreifen und dem Raum Ruhe verleihen.

Achten Sie bei kleineren Räumen darauf, nicht zu bunte und großflächige Muster zu wählen, dies kann den Raum beengend wirken lassen. Wer den Raum umweltfreundlich gestalten möchte, sollte auf Tapeten aus nachhaltigen Materialien achten, die frei von Schadstoffen sind und eine gute Luftqualität im Wohnraum gewährleisten. Viele Tapeten sind mittlerweile abwaschbar, so dass eine Tapete eine gute Möglichkeit im Kinderzimmer darstellt. Qualitativ hochwertige Tapeten haben eine Lebensdauer von bis zu 15 Jahren und stellen gegenüber Wandfarbe daher eine pflegeleichte Alternative dar.

Struktur-Putz.

Struktur-Putz verleiht Wänden eine interessante Haptik und kann in verschiedenen Körnungen und Farben aufgetragen werden. Im Gegensatz zu glatt gespachtelten Wänden ist Struktur-Putz widerstandsfähiger und somit auch langlebiger. Dadurch ist diese Art von Putz die ideale Wahl für stark frequentierte Bereiche wie den Flur.

Mineralischer Putz ist dampfdiffusionsoffen, was bedeutet, dass das Material Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben kann. In Kombination mit Holz schafft Struktur-Putz einen interessanten Kontrast und kann so ein einladendes Ambiente mit Tiefe kreieren.

Wandfarbe.

Wandfarben bieten eine unkomplizierte Möglichkeit, Ihre eigenen vier Wände farblich ganz nach Ihren Wünschen zu gestalten. Bei der Wahl der Wandfarbe im Holzhaus sollten umweltfreundliche und schadstofffreie Produkte bevorzugt werden. Naturfarben auf Basis von Lehm und Kalk sind nachhaltig und tragen durch den natürlichen Feuchtigkeitsaustausch zu einem gesunden Wohnraumklima bei.

Naturwandfarben können bis zu einem bestimmten Grad auch Feuchtigkeit regulieren und somit die Bildung von Schimmel verhindern. Für Allergiker eignen sich Naturfarben besonders, da diese frei von chemischen Lösungsmitteln und synthetischen Konservierungsstoffen sind. Farben in erdigen Tönen harmonieren mit Holz und betonen die natürliche Ästhetik im Holzhaus. Nach circa 8 bis 10 Jahren sollten die Wände neu gestrichen werden, da Wandfarbe gegen Kratzer und Stöße empfindlicher ist als andere Wandbeläge.

Wandverkleidungen aus Holz – der Klassiker.

Der Klassiker im Holzhaus: Wandverkleidungen aus Holz bieten eine zeitlose Eleganz und haben eine hohe Lebensdauer. Nutzen Sie die Holz-Wandbeläge als komplette Verkleidung über eine gesamte Wand oder in Form von Akzenten. Eiche, Fichte oder Lärche eignen sich aufgrund ihrer warmen Ausstrahlung besonders gut und unterstützen ein natürliches Ambiente. Gerade Wandpaneele aus Holzlatten in hellen Farben sind in den letzten Jahren mehr und mehr angesagt und passen gut zum beliebten Japandi-Stil.

Neben den ästhetischen Vorteilen haben Wandverkleidungen auch funktionale Eigenschaften: Feuchtigkeit kann aus der Raumluft aufgenommen und wieder abgegeben werden. Es wird nicht nur ein gesundes Raumklima erreicht, sondern gleichzeitig trägt eine hölzerne Wandverkleidung auch zu einer besseren Isolierung und Schallreduktion bei.

Deckengestaltung im Holzhaus.

Für Ihr Holzhaus bieten sich verschiedene Möglichkeiten an, um die Decke ansprechend und funktional zu gestalten. Hier sollten Sie darauf achten, dass die Raumhöhe durch die Auswahl nicht zu sehr reduziert wird. Eine dunkle und niedrige Decke kann beispielsweise in kleinen Räumen schnell beengend wirken. 

Deckenverputz.


Eine klassische Wahl ist die verputzte Decke; sie bietet eine glatte und minimalistische Oberfläche, die sich harmonisch in jedes Raumkonzept einfügt. Als Faustregel galt lange, dass die Decke heller sein sollte als die Wände. Viele Hausbesitzer streichen mittlerweile die Decke aber in der gleichen Farbe wie die Wände, um das Gesamtbild des Raumes zu optimieren – je nach Farbwahl kann der Effekt sehr eindrucksvoll sein.

Strukturierter Putz kann der Decke eine Textur verleihen und entsprechend das Licht im Raum auf eine spannende Weise brechen und streuen. Natürlicher Putz aus Kalk oder Lehm bietet sich hier an, denn er kann das Raumklima unterstützen.

Holzdecken – die natürliche Wahl.


Eine warme und einladende Atmosphäre kreieren Sie durch die Verwendung von Holzdecken oder Holzpaneelen. Damit unterstreichen Sie wiederum das natürliche Ambiente eines Holzhauses. Gestalten Sie Ihre Holzdecke mit verschiedenen Holzarten und -farben, je nach gewünschtem Stil passen helle oder dunkle Holztöne am besten. 

Auch anhand der Struktur können Sie Akzente setzen. Für den rustikalen Look können Sie sichtbare Holzbalken platzieren, die sich durch die Räume ziehen. Mögen Sie es lieber minimalistisch, dann wählen Sie glatte, helle Holzpaneele. 

Holzdecken haben viele ästhetische Vorteile und wirken darüber hinaus auch als natürliche Isolatoren, die das Raumklima positiv beeinflussen. Eine Holzdecke reduziert außerdem den Schall, was die Akustik im Raum deutlich verbessern kann.

Abgehängte Decken.


Unter abgehängten Decken versteht man einen nicht-tragenden Deckenaufbau mit einer Unterkonstruktion. Dies hat erstmal nichts mit dem Aussehen zu tun, sondern wird häufig für eine bessere Dämmung genutzt. Es kann aber auch dazu dienen, Räume mit sehr hohen Decken optisch zu verkleinern oder zur Integration von Beleuchtungssystemen.

Dadurch ist es beispielsweise möglich, eine indirekte Beleuchtung mit Spotlights umzusetzen oder technische Installationen zu verbergen. Abgehängte Decken können mit Materialien wie Gipskarton oder Holz gestaltet werden und bieten eine flexible Lösung für die individuelle Deckengestaltung.

Wohnraumtüren und Zimmertüren: Holztüren oder Kunststofftüren?

Wer denkt, dass Türen keinen Einfluss auf das Ambiente haben, der irrt. Denn die Wahl der richtigen Türen ist entscheidend für die Harmonie des Innenraums. Türen sollten nicht nur funktional sein, sondern auch das Gesamtbild optimal ergänzen. 

 

Holztüren für ein gesundes Wohnklima.


Holztüren sind eine gute Wahl für Türen in Wohnräumen, ganz besonders natürlich in einem Holzhaus. Ein großer Vorteil von Holztüren sind die hohe Stabilität und Langlebigkeit (ca. 40 bis 50 Jahre), sowie die natürliche Optik, die zu vielen modernen Stilen passt. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff – daher sind Holztüren eine umweltfreundliche Wahl. Zudem verfügen Holztüren über eine hervorragende Schall- und Wärmedämmung, was zu einem optimalen Raumklima beiträgt.

 

Kunststofftüren – die günstigere Alternative.


Der Vorteil von Kunststofftüren liegt in der günstigeren Anschaffung und dem geringeren Pflegeaufwand. Kunststofftüren sind in vielen Farben erhältlich und können selbst in Holzoptik zu finden sein. Allerdings sind diese Türen bezüglich Haptik und Aussehen nicht mit echten Holztüren zu vergleichen. Ein Nachteil von Kunststofftüren ist die geringere Lebensdauer (ca. 30 Jahre). Außerdem tragen Kunststofftüren wenig zur Wärmedämmung bei und sind für ein gesundes Wohnraumklima daher eher weniger zu empfehlen. 

In Punkto Langlebigkeit, Nachhaltigkeit und Optik liegen Holztüren also deutlich vor den Kunststofftüren. Holztüren verleihen Ihren Räumen eine warme, natürliche Ausstrahlung und sind eine Investition in die Zukunft des Hauses.

Gestalten Sie das optimale Wohnraumklima.

Für die Gestaltung eines nachhaltigen und behaglichen Wohnraums ist die Wahl der richtigen Wohn- und Deckenbeläge sowie der Türen also entscheidend. Informieren Sie sich vorher dementsprechend und geben Sie den nachhaltigen Optionen den Vorzug. Sie bringen oft viele Vorteile mit sich und belasten die Umwelt weniger. Denken Sie bei der Planung jedoch nicht nur an die ästhetische Raumgestaltung, sondern auch an das gesunde Wohnraumklima. Mit einer guten Planung schaffen Sie eine Atmosphäre, in der man sich rundum wohlfühlen kann. Möchten Sie gerne beraten werden? Bei WEIZENEGGER helfen Ihnen unsere Experten von der Planung bis zur Schlüsselübergabe.

 

Machen Sie mehr aus Ihrem Zuhause.

Andreas Bloching

Traumhausverkäufer

Andreas Bloching besitzt mehr als 29 Jahren Erfahrung im Baugewerbe und fokussiert seine Expertise seit 7 Jahren auf Vertrieb & Hausbau. Als Zimmermann und Maurer hat er das optimale Know-how, wenn es um Ihr Traumhaus geht. Über 80 gebaute Traumhäuser und glückliche Bauherren sprechen für ihn.

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